Koh Phi Phi Don

Willkommen in Disneyland! So oder so ähnlich fühlte man sich nach der 1,5 stündigen Bootsfahrt bei der Ankunft am Ao Ton Sai Pier, auf dessen Steg sich die Massen an ankommenden Reisenden langsam Richtung Ton Sai Village schoben, wenn sie nicht vorher von einem der unzähligen Schleppern aufgehalten wurden. Da unser Longtailboot zur Ostseite der Insel noch 2 Stunden auf sich warten ließ, nutzten wir eher unfreiwillig die Zeit, um das Spektakel zu beobachten und waren Recht froh, als wir dann schließlich zum abgelegenen und ruhigen Oststrand Hat Phak Nam ablegten. Dort ließen wir uns für 2 Nächte im Relax Beach Resort nieder, dass mit einem tollen Bungalow in höherer Lage mit abenteuerlichem Aufstieg und super Terrasse aufwartete. Die etwa 20 minütige Wanderung von dort aus zum Viewpoint ist anstrengend, aber lohnenswert!

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Krabi | Railay [Rai Leh]

Seit gut einer Woche genieße ich die schöne Sonne fernab der Heimat. Den Auftakt unserer dreiwöchigen Thailandreise machte Railay in der südlichen Provinz Krabi. Von dort gelangt man nur per Boot nach Railay, das wir am Ao Nang Pier in Krabi bestiegen. Die Überfahrt dauerte höchstens 20 Minuten. Die ersten Eindrücke des Andamanenmeeres und der imposanten, bizarren Kalksteinfelsen taten unseren wahnsinnig übermüdeten Augen gut und entschädigten den vorangegangenen 24-Stunden Flugmarathon in allen Maßen.

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Unser eigentliches Ziel das Railay Garden View Resort (in dem wir zwei Nächte blieben und welches ich übrigens uneingeschränkt weiterempfehlen kann) befand sich auf der Ostseite der Halbinsel. Von der Hauptanlegestelle der Longtailboote auf der Westseite waren es etwa 15 Minuten Fußmarsch bis zu unserer Unterkunft; aufgrund unserer langen Anreise, dem Jetlag, dem Gepäck auf dem Rücken und der ungewohnten Mittagshitze jedoch gefühlte Stunden – zumindest für mich. Auch hier entschädigte dann der Ausblick von unserer Terasse alle „Strapazen“.

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Das Railay Garden View Resort hat leider kein eigenes angeschlossenes Restaurant, aber bietet kostenlos ein Frühstücksbüffet an in traumhafter Höhe mit noch besserer Sicht:

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Amüsant war das abendliche Dinner in der „Last Bar“, ebenfalls auf der Ostseite von Railay. Dort wurden neben Livemusik auch Muay Thai Kurse angeboten und zur Schau gestellt.

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Dem nächsten Tag widmeten wir ganz der Erkundung der kleinen Halbinsel, welche sich als relativ überschaubar entpuppte. Alle Areale waren bequem fussläufig zu erreichen. So zum Beispiel der wunderschöne, aber überfüllte Strandabschnitt Phra Nang, sowie das Tham Phra Nang – die Prinzessinenhöhle mit ihrer seltsamen Ansammlung von Phallussymbolen, die zu Ehren einer Fruchtbarkeitsgöttin von ansässigen Fischern dort aufgestellt wurden.

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Railay ist kurzweilig, überaus gut besucht und für Ruhe suchende eher bedingt geeignet, obwohl sich hier und dort – besonders auf der Ostseite einige kleine, ruhige Oasen finden ließen, waren drei Tage völlig ausreichend, um sich dann dem nächsten Ziel zu widmen: der (nicht weniger besuchten) Insel Koh Phi Phi.

Hier noch ein Blick auf die Ostseite von Railay:

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Paneer / Indischer Käse

Momentan bin ich einfach nahezu süchtig nach Paneer Butter Masala. Dafür benötigt man – wie der Name schon verrät: Paneer. Da dieser indische Käse in meinem Umfeld so gut wie gar nicht zu bekommen ist, lautet die Devise: selber machen! Es ist leichter, als gedacht, da der Käse nicht reifen muss und hier möchte ich Euch meine Vorgehensweise vorstellen.

Für einen etwa 150g Paneer-Taler braucht man:

  • 1 Liter frische Vollmilch
  • 1,5 Zitronen (ausgepresst)
  • sauberes Küchentuch
  • Kochtopf, Sieb
  • Gegenstände zum Beschweren

Los geht´s:

  1. Milch unter ständigem Rühren (!) im Kochtopf langsam erhitzen
  2. sobald die Milch anfängt zu kochen bzw zu wallen, den Saft der Zitronen langsam hinzufügen, weiterrühren
  3. jetzt sollte die Milch gerinnen – sich der „Käse“ von der Molke trennen, er flockt an die Oberfläche (Temperatur nun herunterschalten!). Wenn dies nicht passiert, mehr Zitronensaft hinzufügen und nochmal aufkochen

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  1. wenn sich Molke und Käse sichtlich getrennt haben, alles über ein mit einem Küchentuch bedecktem Sieb abgiessen und abtropfen lassen

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  1. knotet nun die 4 Ecken des Küchentuches zusammen und hängt das Käsesäckchen zum weiteren Abtropfen z.B. an einen Knauf Eures Küchenschrankes (Gefäss zum Auffangen der Molke unterstellen) Ich lasse es etwa 30 Minuten da baumeln.
  2. Nun dreht Ihr das Tuch zusammen, um restliche Flüssigkeiten herauszupressen. (Je weniger Flüssigkeit im Käse, desto fester wird er)
  3. Lockert das Küchentuch und klopft das Käsebällchen ein wenig platt
  4. Jetzt schlagt Ihr das Tuch flach über den Käse und legt ihn in ein grosses Sieb, mit einer relativ flachen Fläche, welches Ihr mit Gegenständen Eurer Wahl beschwert. (Dabei sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Bei mir kommt ein schwerer mit Wasser befüllter Tontopf drauf) Alternativ kann man das plattgeklopfte Käsesäckchen auch zwischen 2 Küchenbretter legen und diese mit einigen Büchern beschweren. Wichtig ist hierbei der Druck. Damit der Käse schön schnittfest wird, sollte er gut gepresst/beschwert werden. Bei mir reichte meist schon 1 Stunde aus, damit der/die/das Paneer eine schöne Konsistenz bekam und man ihn gut schneiden konnte. Probiert es einfach aus, Ihr werdet schnell ein Gefühl dafür bekommen.

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Mit Paneer kann man allerhand anstellen, bei mir jedoch fand er bisher nur Verwendung im besagten Paneer Butter Masala (Rezept folgt). Demnächst werde ich noch die Spinat-Variante ausprobieren: Palak Paneer.

kurzer Lagebericht

Man sagt, Planung ist die halbe Miete und momentan läuft sie auf Hochtouren. In etwa 2 Wochen geht die Reise in den Süden Thailands, genauer gesagt nach Krabi und Umgebung. Den Flug haben wir letzten Monat gebucht, jetzt geht es nur noch um den Feinschliff, die letzten Bestätigungen unserer Unterkünfte trudeln ein und so langsam nimmt unsere „Tour“ Gestalt an. Und so sieht unsere kleine, selbstgebastelte Route ungefähr aus: (Zunächst den Flugmarathon von Frankfurt am Main über Dubai über Bangkok nach Krabi überstehen….wir fliegen mit Emirates by the way.)

3 Tage Krabi / Railay, 3 Tage Koh Phi Phi, 12 Tage Koh Jum (Koh Pu), 3 Tage Krabi / Phanom Bencha

….ich bin gespannt!

Valencia / Puerto de Sagunto 2013

Galerie

Diese Galerie enthält 7 Fotos.

Hier ein kurz & knapp bebildeter Nachtrag zu meinem letzten Sommerurlaub in Spanien/Puerto de Sagunto, wohin ich Dank meines Großvaters seit meiner Kindheit fast jedes Jahr liebend gerne zurückkehre, seit mehr als 30 Jahren schon.      

Krav Maga P1 Leveltesting

Am 22.12.2013 war es endlich soweit. Nach einer unfallbedingten weniger aktiven Jahreshälfte trat ich beinahe sehnsüchtig mein erstes Krav Maga Leveltesting an und wurde nach einer fast 2-stündigen, ziemlich schweisstreibenden Prüfungszeit mit meinem ersten P1 Streifen belohnt, Hurra!

Die Prüfung selbst ging stramm voran, besonders das „Zombie-Game“ und der Fitness-Teil am Ende der Prüfung (20 Sit-Up´s, 20 Kniebeugen, 20 Liegestützen) haben mir mal wieder gezeigt, dass es nicht besonders gut um meine Kondition bestellt ist, dem Nikotin sei Dank. Womit ich dieses Defizit ausgleichen könnte, hab ich bis heute nicht herausgefunden, wahrscheinlich sollte ich einfach mit dem Rauchen aufhören – aber das ist ein anderes Thema. Im Ganzen war ich mit meiner Leistung zufrieden und bin stolz, das Ding durchgezogen zu haben. Mitte diesen Jahres soll dann noch P2 dran glauben, ich halte Euch auf dem laufenden.

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Wer gerne mehr über das Selbstverteidigungssystem Krav Maga erfahren möchte, dem lege ich zum Einlesen erstmal einen Wikipedia-Artikel ans Herz. http://de.wikipedia.org/wiki/Krav_Maga